Schlesien

Ich möchte mit dieser Seite an die deutsche Heimat (Schlesien) meiner Vorfahren  erinnern

Meine Vorfahren lebten nachweislich in Buchwald schon viele hundert Jahre.

Meine Großeltern Mütterlicherseits mußten im letzten Krieg ( Januar 1945) ihre Heimat Schlesien verlassen und durften nie mehr zurück in ihre so geliebte Heimat. Sie mussten Repressalien, Plünderungen, Hunger , Kälte, Vergewaltigungen der Frauen und Tot auf der Flucht über sich ergehen lassen, denn jeder Deutsche wurde schuldig gesprochen ein Verbrecher zu sein. Also waren sie ohne Rechte. Was das damals für sie bedeutete kann sich heut von uns keiner mehr vorstellen. Obwohl es die Haager Landkriegsordnung gab und diese es untersagte fremdes Land in Besitz zu nehmen, scherten sich die Siegermächte wenig darum. Es ging nicht darum uns vom Faschismus zu befreien, sondern uns Deutsche gänzlich zu beseitigen. Winston Churchill hatte vor, Deutschland so lange zu bombardieren, bis nur noch Weideland übrig bleibt.(MorgenthauPlan) Ich hab das Gefühl man hat es heut auch fast geschafft , nur mit anderen Mitteln. Das sind die ständige Schuldzusprechung und die Entfremdung deutscher Sitten und Traditionen und natürlich die totale Überfremdung mit anderen Völkern.

Wem das wohl dient? Dem deutschen Volke nicht.

Ich war nun mittlerweile schon oft in der Heimat meiner Großeltern, zwei Drittel des Dorfes Buchwald bei Bunzlau gibt es nicht mehr. Bis auf drei Häuser ist der Rest der noch exsistierenden Gebäude in einem schlechten Zustand.
Es ist einfach nur traurig.  Vielleicht gibt es noch lebende Zeitzeugen.

Wenn ja, schreibt mir bitte.

Eine Postkarte von Buchwald bei Bunzlau, leider in einem sehr schlechten Zustand.buchwald

Vertreibung die unsterbliche Schande

Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Vertreibungen als die unsterbliche Schande aller derer im Gedächtnis bleiben, die sich damit abgefunden haben. Die Deutschen wurden vertrieben nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten maß an Brutalität.

Victor Gollancz, jüdischer Verleger

 

Handgemalte Skitze von Buchwald Januar 1945

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Geschrieben von meiner Oma nach dem Krieg. 1946

Wo die Oder durch die Stadt Breslau fliest, wo der Schutt im hohen Trümmerhaufen liegt, in diesen Ruinen liegen Stein auf Stein da ist meine Heimat Schlesien da stand einst mein Heim. Wo die Bomber kreisen Nachts am Firmament wo noch ab und zu ein ganzes Stadtteil Brend, wo die Scheiben klirren und das Licht geht aus da ist meine Heimat da stand einst mein Haus. Wo so mancher Mann starb und auch Weib und Kind, wo so viele Opfer zu beklagen sind, wo so manches Auge oft ist Tränen schwer da ist meine Heimat und die lieb ich sehr. Wo der Pole jetzt durch unsere Straßen zieht wo der schwarze Handel auf den Straßen blüht, jeden Tag den deutschen bringt viel leid, da ist meine Heimat, und der bleib ich treu. Wo man des Nachbars Hilferufe hört, von der Plünderung ein jeder wird gestört wo in einer Stund man ist Nackt und bloß so ist es jetzt in unserer Heimat Herrgott hilf uns bloß. Wo der Pole uns nur deutsche Schweine nennt, wo so manche Träne wegen Hunger über unsere Wange rennt alles geht vorüber alles geht vorbei, treu stehen wir zur Heimat bis sie einst wird frei.

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Eines der zwei Häuser welche meine Großeltern besaßen, sie wurden beide durch Granaten völlig zerstört.  Was man heut noch findet ist ein teil vom Keller.

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Der Bober, ein schlesischer Fluss größer als unsere Spree, er fliest an Buchwald vorbei.

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Der Rest der Nebengebäude meiner Großeltern, so hab ich es vor einigen Jahren vorgefunden. Meine Schwester war im vorigen Jahr da, nun steht fast nichts mehr.